Der eigene Untergang – inszeniert in fünf Akten.
Das beschreibt „Enfant Terrible“, das Debütalbum des Hamburger Künstlers Jeroma,
wohl am treffendsten. Ganz im Stile der klassischen Tragödie wird das Leben als
solches penibel seziert, durchleuchtet und mit geschliffener Rhetorik für die Ewigkeit präpariert.
19 Stücke von einem Musiker, der zwar den Finger in die Wunde legt, sich jedoch auch nicht
davor scheut, mit eben jenem auf sich selbst zu zeigen.
Der Künstler übt Rache. An der Welt, an anderen, an seinem Leben. Diese Tat, dem inneren
Frieden zuliebe, besiegelt sein Schicksal – den Tod am Ende des 5. Aktes. Kurz wird noch
retrospektiv philosophiert, was bei einem anderen Lebensweg hätte besser laufen können.
Dann endet „Enfant Terrible“ und lässt den Hörer mit Fragen zurück. In welche fünf Akte ließe
sich unser Leben einteilen ? Wie endet unsere ganz persönliche „Tragödie“?
Verantwortlich für den atmosphärischen Sound des Werkes zeichnen sich der Berliner
SupaFunk, der unter anderem schon für sido und K.I.Z. Produzierte, sowie Mane.
Unterstützt wird Jeroma am Mikrofon von CPP, Filiz, Bulaz und Mach One.
Titelliste:---> Hier das Snippet laden <--- 01. Intro
02. Enfant Terrible
03. Rückblick
04. Schmerz
05. Gestern
06. Cash
07. Leben (mit Mach One)
08. Rache Kapitel 1
09. Schlaflos
10. Max Payne
11. Stadt
12. Familienpropaganda (mit CPP)
13. Unterschied
14. Feuer (mit Filiz)
15. Hass (mit Bulaz)
16. Kälte
17. Rache Kapitel 2
18. Schutzengel
19. Outro Alle Tracks (bis auf Nr.13) Produziert von SupaFunk, Nr. 13 Produziert von Mane.